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Lomax-Freunde
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Tipps und Anregungen
und solche, die man besser nicht
machen sollte...
( Zum Bildervergrößern bitte aufs Bild klicken... )
| - Haarriss in Ölleitung |
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Ein Malheur kann auch was Gutes haben!
Nach einer kleinen Ausfahrt hatte ich ein Ölleck an der Leitung zum Zylinderkopf entdeckt. In meiner Garage habe ich dann nach dem Ausbau der Leitung diese Undichtigkeit mit Silberlot geschlossen und alles wieder eingebaut.
Jedenfalls war alles wieder soweit in Ordnung (so schien es jedenfalls) und habe
etliche Kilometer runtergespult. Irgendwann musste ich die Leitung entfernen und beim genaueren Hinschauen habe ich dann gesehen, dass ich beim Haarrisszulöten die gesamte Leitung zugelötet habe. Ihr werdet jetzt natürlich sagen, dass man die Leitung vorm Einbau prüfen sollte, aber ich habe so wenig Lot verwendet, dass es fast unwahrscheinlich war, alles zuzulöten. Nun ja, war leider doch!
Und was lernen wir aus dieser Geschichte? Ölleitung immer vorm Einbau auf Durchlass prüfen!?
Immerhin habe ich bestimmt 500 km ohne Ölzulauf im (rechten) Zylinderkopf, ohne einen Schaden entdecken zu können, gefahren! Meine Vermutung, das Öl muss wohl über die Stößelrohre die nötige Menge bekommen haben.
Fazit:
Wenn Ihr mit gerissener Zulaufleitung stehen bleiben müsst, und das Öl sich zum größten Teil noch im Motor befindet, dann kann man sich wenigstens noch nach Hause retten, indem man das Leitungsrohr einfach zuknickt, am besten beide offenen Enden. Von größeren Fahrten würde ich dann allerdings absehen! Ich übernehme keine Garantie für diesen Fall der Fälle, besser ist der Einbau einer neuen Leitung und noch besser mit einer flexiblen Leitung!
Note: für jemanden in Not - lebenswichtig |
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falsche Bremsflüssigkeit: |
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Vorsicht beim Bremsencheck; ich kenne jetzt schon drei Fälle, wo unsere Lieblinge in eine Werkstatt abgegeben wurden,
zum Bremsencheck. Dann nach ein paar Kilometern die Pleite, man drückt das Bremspedal ein letztes Mal durch, die Bremsen blockieren und sind nicht mehr zu lösen. Was war passiert? das im Hauptbremszylinder gemischte Bremsmedium hat mit jeder Bremsbetätigung Zugang zum Bremskreislauf
bekommen und beginnt nun seine zerstörerische Kraft. Durch die Vermischung mit der falschen Flüssigkeit fangen sämtliche Dichtungen an
aufzuquellen. Das geht sogar soweit, dass die Räder blockieren und ein Abschleppen damit unmöglich wird. Die Kosten zum Austausch der Dichtungen sind immens.
Also, ist im Vorratsbehälter rosa Flüssigkeit, dann IDAFREN-Bremsflüssigkeit und bei grün LHM-Bremsflüssigkeit von Citroen verwenden, Zufüllen von artfremder Flüssigkeiten von anderen Herstellern sind unbedingt zu vermeiden, - sagt das auch eurer Werkstatt!
Ich finde, es wird viel zu wenig in Handbüchern darauf hingewiesen, wobei das hier doch eigentlich lebenswichtig ist!
Selbstverständlich sollte wenigstens alle 2 Jahre die Bremsflüssigkeit komplett getauscht werden !
Note: lebenswichtig!
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Normalbenzin statt Superbenzin |
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Neulich in der Offenbach-Post aufgegriffen; Schäden durch falsche Benzinsorte möglich - Stuttgart ( dpa )
Die hohen Kraftstoffpreise können manchen Autofahrer dazu verführen, statt des vom Hersteller vorgeschriebenen Super-Benzins nur Normal zu tanken, um Geld zu sparen. Der Auto Club Europa ( ACE ) warnt jedoch vor dem Griff zur falschen Zapfpistole. Demnach besteht der wesentliche Unterschied der Kraftstoffsorten in der Klopffestigkeit. Kennzeichen dafür ist die Oktanzahl, und die ist beim Super höher als beim Normal-Kraftstoff. Werden die für Super ausgelegten Motoren mit Normal versorgt, kommt es zum Motorklopfen. Das Phänomen entsteht dadurch, dass sich das Kraftstoff-Luft-Gemisch bei der
Verdichtung erhitzt und im Brennraum eine Selbstentzündung ausgelöst wird. Im schlimmsten Fall könne es zu einem kapitalen Motorschaden kommen, hieß es.
Also Jungs, wer schon Lomax fährt, gibt ihm nur das beste. Ich persönlich spendiere ihm Optimax von Shell, das mag er am liebsten und da zieht er auch richtig gut. Hier auf die Cents zu gucken kann schlimme Konsequenzen haben, denn neue Laufbuchsen und Kolben sind wesentlich teurer und für 650er Fahrer gibt`s sowieso keine mehr!
Note: hier sollte man die paar "Cent" nicht sparen.
Nachträglich
eingetragen: OPTIMAX ist zwar gut
und schön, Super-Plus von einer preisgünstigen Tankstelle tut`s genauso.
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- Schlauchsicherung der Öl-Leitung |
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Was in der Luft- und Raumfahrttechnik längst Standard ist, könnte man auch in die Lomax-Gemeinde einführen.
Mir ist letztens der Ölschlauch vom Kühler gerutscht - Glück im Unglück - hab ich sofort gemerkt und Motor abgestellt, war auf einer Landstraße. Aber auf der Autobahn bei Tempo 130 sind die paar Liter in einer Sekunde futsch und das merkt man erst wenn`s zu spät ist, die Laufbuchsen sind dann unter Garantie hin. Zugegeben, ein bisschen abenteuerlich sind die Verschraubungen am Ölkühler schon, da könnten die
Schellen noch fester als fest sein !?!
Hier mein Tipp: mit Sicherungsdraht den Hochdruckschlauch hinter der Schelle 4 bis 5mal umwickeln und verzwirbeln, dann um feststehenden Schrauben oder ähnliches sichern. Wichtig hierbei, den Schlauch nicht durch zu festes Verzwirbeln einschneiden und hinter der Schelle verbleiben. Falls die Schelle mal nachgibt, tritt nur ein kleines Leck auf, welches sofort beim nächsten Halt sichtbar wird. Ein abrupter Total-Ölverust wird jetzt zumindest vermieden! Die Schelle selber sichern bringt nichts, weil der Schlauch sich dann sowieso verselbstständigt! Und damit man sich nicht verletzt, werden die Enden zu einem "Herzchen"
gebogen - süß nicht?!
Wie ich es gemacht habe, könnt ihr in den Bildern sehen.
Note: sehr sehr empfehlenswert, Vorbeugung statt Bestrafung!
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Tankentlüftung: |
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wer kennt das nicht, man muss tanken und der Tankstutzen muss Tröpfchenweise
ganz ganz langsam bedient werden. Wehe zu viel gedrückt - dann läuft die Brühe
übers Heck und vielleicht noch ins Wageninnere. Vom Geruch ganz zu schweigen und
die liebe (vergeudete) Zeit. Dieses Phänomen betrifft vorwiegend 223er, da
sie den Spezialtank
haben und nicht den Original-Ententank (mit der funktionierenden Entlüftung).
In meinem habe ich zur Entlüftung einen Benzinschlauch oberhalb des Gebers
angebracht, der über den
Hinterradkasten hinauf zum Einfüllstutzen und wieder hinab unter
die Bodengruppe
verlegt wurde. Dazu muss der Geber ausgebaut werden, was leider nicht ganz
einfach ist. Neben dem
Spritentnahmeschlauch
wird dann ein 6mm
Loch gebohrt, wo dann das Röhrchen eingelötet wird. Schlauch drauf - fertig.
Nachwort: wer meine Idee schon aufgegriffen hat, wird feststellen, dass beim Tanken unterm Auto eine Benzinlache beim Tanken entsteht. - Ist ja auch eigentlich klar, denn jetzt wird das bis zum Stutzen stehende Benzin gnadenlos durch den entlüfteten Schlauch abgelassen. Das ist gut und gerne ein Liter Superbenzin. Deswegen meine Abhilfe: fügt einen durchsichtigen Schlauch ein und tankt nur bis dort hin. Besser wäre, man bekäme es hin die Entlüftung direkt oberhalb des Einfüllstutzens zu installieren.
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Das Tanken geht nun bestimmt dreimal schneller !
Note: empfehlenswert
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-Schwingungsdämpfer aus Nylon |
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mich hat immer wieder genervt, dass der Motor im Leerlauf schüttelte, um sich schlug
und die Chromauspuffkrümmer gegen die Motorhaube hämmerten. Was lag da näher,
die
Motoraufhängungsdämpfer vorne gegen härtere auszutauschen. Jedenfalls habe ich
die Kontur
übernommen und welche aus Nylon gefräst. Der Austausch war schnell erledigt und
die Probefahrt
stand an. - Was für eine Fahrt, bei jedem Gasgeben versuchte der Motor, das Chassis
mittels Vibrationen abzusprengen und ab dreieinhalbtausend kitzelte die
Sitzschale.
Also - Pfoten davon lassen. Ich habe jedenfalls wieder die alten drin und lasse ihn
vorne zappeln.
Vielleicht werde ich eines Tages etwas härtere einsetzen...
keine
Note: besser sein lassen
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-Spritzschutz vor dem Tank: |
 Blick von hinten in Richtung Tank |
wer unter
das Heck seines 223ers schaut, wird feststellen, dass das Heckrad den Straßendreck direkt auf den Tank wirft. Dies betrifft auch Regenwasser, welches
dann hinter den Tank läuft und sich zwischen Chassis und Rahmen einnistet.
Wer nur bei Sonnenschein fährt, wird seinem 223er keinen Schaden zufügen, aber wehe es
regnet.
Mein Tipp, oben am Radkasten bis nach unten an den Rahmen eine 25 cm breite Gummimatte
anschrauben, so kann das Wasser hervorragend abfließen, wie auch die Spuren auf
der Matte beweisen.
Aber Achtung, die Matte sollte nicht vom Fahrtwind gegen das Rad schleifen!
Note: sehr empfehlenswert
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- Halterung für Ganghebel:
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ich habe schon die verschiedensten Möglichkeiten gesehen, wie der Ganghebel
auf abenteuerlichste Weise an das Chassis geflanscht wurde. Dabei kann das auf
einfachste Weise gelöst
werden und sieht obendrein auch noch perfekt aus. Zwei Streben
werden aus Rohrmaterial
entsprechend abgesägt, am Ende flachgedrückt und an einer Seite mit einer 7,5 mm
Bohrung
versehen. Die andere Seite wird auf 3 cm ca. 45° abgeknickt und hohl (
konkav ) gebogen, damit
dieses Ende mittels Schellen an den Sicherheitsrahmen befestigt werden kann.
Wenn alles passt, können
die Streben lackiert werden, in meinem Fall habe ich pulverbeschichtet.
Vorteil dieser Bauweise, der Sicherheitsrahmen wird durch Löcher oder
Schweißungen nicht geschwächt,
kann jederzeit schnell wieder demontiert werden, wenn z. Bsp. der
Sicherheitsrahmen herausgenommen
werden muss ( Einbau anderer Sitze, usw. ) und der Aufwand hält sich in Grenzen.
Note: empfehlenswert
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klappbare Sitze: |
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im Lomax kann man nicht tief genug sitzen, dass bekommt irgendwann jeder
Lomax-Fahrer zu
spüren, der Brooklands-Scheiben als Windschutzscheiben benutzt. Jeden
Zentimeter, den man in der
Sitzhöhe einsparen kann, lässt das Fahren angenehmer werden. Ich
hoffe nun, dass Ihr beim
Entenschlachten die Rücksitzbank behalten habt, denn die Arretierung kann man
hervorragend wiederverwenden. Bei meinen Sitzen habe ich vorne jeweils zwei flache
Scharniere
mit 8er Senkkopfschrauben am Rahmen und Sitzschale verschraubt. Zur
Verriegelung bot sich,
wie gesagt, die Arretierung der Sitzbank an. Diese Leiste wird abgesägt, mittig
geteilt und
an beiden Enden jeweils Flachmaterial angeschweißt. Die Bohrungen werden
entsprechend den Sitzen angepasst. Auch hier bitte Senkkopfschrauben verwenden.
Am besten meine beigefügten Fotos anschauen, dann wird`s verständlicher. Nun können die Sitze
nach vorne geklappt
werden und das Heck wird zugänglicher. Zur Verriegelung werden die weißen
Knöpfe nach außen
gedrückt und unter der Gurtstrebe verrastet. Leider können Sitzschienen hierbei
nicht verwendet werden ( wir wollen ja Höhe einsparen ).
Note: wer einen zugänglichen
Kofferraum braucht, kommt nicht daran vorbei,
verdammt empfehlenswert !
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- Rückfahrschalter: |
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auch hier habe ich schon so manchen Unsinn gesehen, zum
Beispiel freiliegende Kontakte am Schalthebel verschraubt, da kann man schon absehen, wie lange die Kontakte
halten.
Besser ist die Verwendung eines Mikroschalters mit Schaltzunge, der auf eine
Platte geschraubt ist.
Vom Getriebe wird die hervorstehende Schraube verwendet, die zu Entenzeiten die
Masse und
Luftfilterbefestigung halten sollte. Diese wird mit einem Alu-Stab verlängert
und die vorher
erwähnte Platte aufgeschraubt. Nähere Details bitte ich anhand der Fotos
zu entnehmen.
Die Schaltstellung für den Rückwärtsgang muss jetzt nur noch über ein Langloch
ausprobiert werden und ich bin mir sicher - das hält ewig.
Und der TÜV-Experte bestätigte mir das auch.
Note: sehr empfehlenswert
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- Krümmerabstützung: |
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um den Auspuffkrümmer besser abzustützen, sollte
eine Strebe (siehe Foto) von der Rohrverschraubung zu dem Rohr gehen,
wo sie mit einer Schelle befestigt wird. So wird der Vorschalldämpfer
entlastet, der Krümmer ist lagestabil und die Rohrverbindungen bleiben
dicht. Die Haltelaschen des Vorschalldämpfers werden`s auch danken (siehe
unten).
Note: empfehlenswert,
- wer meint, er braucht es nicht, wird irgendwann belehrt!
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- Vorschalldämpfer-Aufhängung: |
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ein leidiges Thema, was mitunter Enten-Fahrer
auch schon ärgerte, - der Vorschalldämpfer ist lose und nicht, was er soll,
am Getriebe. So hängt das ganze Gewicht des Vorschall- und Enddämpfers und
der Krümmer an deren Rohrverbindungen. Es ist dann nur noch eine Frage der
Zeit, wann diese nachgeben und undicht werden.
Beim genaueren Hinsehen wird man entdecken, dass die Haltelaschen des
Vorschalldämpfers die Vibrationen und das Gewicht nicht mehr mitmachten und
abrissen. Ist eigentlich auch kein Wunder, da die Lasche seitlich offen ist
und ein Bruch somit vorprogrammiert wird.
Wer dieser Sache vorbeugen will, sollte vor Einbau des Schalldämpfers ein
Blech (ca. 2mm dick) mit Langloch seitlich an die beiden Halterungen
schweißen. Dies gilt auch für die Reparatur. Zur Verschraubung unbedingt
große Unterleg-Scheiben verwenden und möglichst die komplette Gewindelänge
im Getriebe ausnutzen. Zu kurze Schrauben ruinieren das Gewinde und fallen
irgendwann weg - und die neue Schraube geht dann bestimmt nicht mehr hinein.
Note: unbedingt
merken! |
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