n Bodenheim, südlich von Mainz, sah ich die ersten Morgans. Es war schon überwältigend, wie groß diese Autos und auch so unterschiedlich sind, wie man es schon bei den Lomäxen gewohnt ist. ( 2. Mainzer-Morgan-Meeting ) Der erste Kontakt ... früh morgens kam ich also zum Battenheimer Hof in Bodenheim an und wurde freundlich empfangen. Man bot mir Kaffee an und man tauschte erste Infos über unsere Autos. Alles ging wirklich entspannt zu und meine Bedenken über meinen (preiswerten) Lomax zu den sündhaft teuren Morgans habe spätestens nach einer halben Stunde über Bord geworfen. Die meisten Morgan-Besitzer waren mit der Ehefrau dabei und die waren richtig entzückt vom Lomax. Also so nahm man mich mit in ihre Runde und ich muss schon sagen, richtig toll war das - eine nette Gemeinschaft, die zusammenhält und auch offen für andere Oldtimer ist ( Na ja - Lomax = Oldtimer ?!). Die Ausfahrt ging in die Rheinhessische Schweiz, eine Berg- und Talfahrt durch das fruchtbare Land der 1000 Hügel in der nördlichen Pfalz. Pause machten wir in der Töpferei Ilo Jung im Schmalfelder Hof, wo man im eigenen Park selbst kreierte Kunst anschauen konnte. Mittagessen gab's dann in Meisenheim in der Marktschänke.  Zurück ging es in Richtung Nahe-Weinstrasse, Bad Münster-Ebernburg, vorbei am Salinental nach Bad Kreuznach und dann Richtung Bodenheim über Nieder-Olm. Am Abend ging es dann mit einem Weinbergschlepper und Planwagen weiter bei "Weck, Worscht und Woi" durch die Weinberge,  wobei ich mich zuvor bei der Morgan-Gemeinde verabschiedete. Auf dem Heimweg habe ich den Tag Revue passieren lassen und musste feststellen, das war eine sehr nette Gesellschaft und hatte ein wenig Wehmut im Bauch! Nun möchte ich mich noch mal bei Bert Sommer bedanken, ohne ihn hätte eine solche schöne Ausfahrt nicht statt gefunden. Er sprach mich vor einem Jahr an einer Tankstelle an, wo ich gerade den Lomax betankte und wir haben dann per Email Kontakt gehalten.